Autor: chillout

Die Yonimassage – die intime Befreiung für Frauen

Intim massiert zu werden, gelingt nicht immer so, wie es sich Frauen wünschen. Und Männer haben manchmal eine spezielle Vorstellung, was Frauen Lust bereiten kann. Wir Frauen wünschen uns, dass niemand über uns herfällt, sondern achtsam mit dem Körper umgeht. Und das gilt erst recht für den sensiblen Intimbereich. Wenn du diesen Wunsch nach einer achtsamen Intimmassage hast, wäre die Yonimassage vielleicht etwas für dich und deinen Partner. Die Yonimassage ist dem Tantra zuzuordnen und ist eine einfühlsame, zärtliche, respektvolle und intime Massage für die Frau.

Das Wesen der Yonimassage

Trete nicht in dem Tempel ein, ohne vorher anzuklopfen!, könnte ein Spruch sein, der zu der Yonimassage passt. Genauso, wie wir auch nicht in eine Wohnung eintreten ohne zu klingeln, sollte man die Vagina auch niemals im unvorbereiteten Zustand zu einem Sexualakt überreden. Eigentlich gilt das für alle Körperöffnungen. Wenn der Geber etwas in eine Körperöffnung einführen möchte, sollte er sich vorher vergewissern, dass die Nehmerin das möchte. Der Geber sorgt dann für die entsprechende Vorbereitung. Das kann ein zartes Streicheln oder Massieren sein oder auch ein leichtes Klopfen. Bei der Yonimassage werden ähnliche Module angewandt, um die Yoni auf intime Aktivitäten vorzubereiten.

Die Yonimassage selbst kennzeichnet sich durch das Massieren von energetischen Punkten, streicheln, reiben, klopfen oder auch leichtes Kneten. Auch interessant ist die virtuelle vaginale Uhr, die wie ein Ziffernblatt sich rund um den Vaginalkanal befindet. Durch das Abtasten des Vaginalkanals wie auf dem Ziffernblatt einer Uhr, fühlt sich der Geber in die Struktur der Vaginalwand ein. Findet er hier ein Knötchen oder eine Verhärtung, wird diese Stelle mit dem Finger massiert. Wird dies regelmässig wiederholt, kann es sein, dass sich diese Knötchen lösen. Im Tantra spricht man davon, dass mit dieser Massage emotionale Verletzungen Heilung erfahren können.

Der Mehrwert für die Frau

Wo liegt der Mehrwert bei einer Yonimassage? Zum einem sind alle Griffe und Techniken auf Achtsamkeit, Respekt und Aufmerksamkeit ausgerichtet. Die Frau steht im Mittelpunkt und die Yonimassage soll eine Form von Geschenk sein. Das heisst, es wird nichts zurückerwartet. Auch ist die Yonimassage absichtslos – sie zielt nicht auf einen Höhepunkt hinaus. Wenn das geschieht, ist das Ordnung, aber niemals das Ziel, welches der Geber im Visier hat. Mit diesen Pfeilern sorgt die Yonimassage dafür, dass der Erwartungsdruck für beide Beteiligten herausgenommen wird. Die Frau muss nichts erreichen – der Mann muss nicht dafür sorgen, dass sie etwas erreicht. Insofern kann die Frau vollends das Geschehen geniessen, ohne sich Gedanken darum zu machen, ob etwas Bestimmtes eintreten muss. Diese Haltung macht frei und lockert Hemmungen, die vielleicht bestehen. Wer ohne ein Ziel eine Intimmassage geniesst, kommt dem Orgasmus manchmal näher, als man denkt. Denn die Entspannung sorgt dafür, dass die Gedanken auch ein wenig zur Ruhe kommen.

Bereicherung für den Mann

Für Männer kann die Yonimassage Aspekte aufzeigen, die ihm zuvor verschlossen geblieben sind. Er lernt die bewusste intime Berührung, bei der sich Zeit lassen kann und soll. Das sorgt dafür, dass so mancher Mann jetzt zum ersten Mal so richtig die Yoni seiner Partnerin kennenlernt. Und damit auch die Reaktionen und Gefühle, die dabei entstehen. Ein neues Verständnis kann sich entfalten für die Bedürfnisse aber auch die erotischen Zonen seiner Partnerin. Das gleiche gilt für das Berühren. War der Mann zuvor vielleicht etwas zu harsch in seinen Berührungen, lernt er nun sensitiv zu sein. Wenn er aufmerksam genug ist, kann er anhand der Reaktionen seiner Partnerin gut erkennen, welches Modul ihr gefällt oder nicht. Auch bekommt er ein Gefühl für die Erregungskurve seiner Partnerin. Das kann sinnvoll sein, wenn man gemeinsam einen Höhepunkt sich wünscht.

Wie und wo führt man eine Yonimassage durch?

Am besten wählt man dafür einen Ort, wo du dich wohlfühlst. Das kann zu Hause sein, aber auch an deinem Lieblingsurlaubsort. Du als Frau stehst im Mittelpunkt. Also kannst du Wünsche äussern, die dich in die richtige Stimmung bringen. Vielleicht ist eine bestimmte Musik oder ein Duft, den du besonders magst, genau das Richtige für dich. Sorge aber dafür, dass an diesem Tag keine Termine mehr zu erledigen sind, denn das könnte den Flow der schönen Massage stören.

Welche Gründe gibt es noch eine Yonimassage zu lernen?

  • Ersatz für den sexuellen Akt, wenn dieser aus bestimmten Gründen nicht möglich ist
  • Paare, die sich sexuell entfremdet haben und einen Neuanfang suchen
  • Paare, die sich noch näher kennenlernen und in die körperliche Tiefe eintauchen möchten
  • Zum Auffrischen der Partnerschaft, um neue Aspekte einzubringen

Wie kann man die Yonimassage erlernen?

Zahlreiche Tantra Massage Lehrer bieten solche intimen Yonimassage Seminare an. Wer lieber auf die Medien zurückgreifen will, findet auch in Onlinekursen oder DVD´s Anleitungen und wertvolle Tipps.

Tantra Massage für Anfänger

Ein Lächeln auf deinen Lippen, die Verzückung in deinen Augen, das Wohlgefühl deines Körpers und dein entspanntes Gesicht ist das was du mitnehmen kannst bei einer schönen Tantra Massage in Düsseldorf. Die Varianten der Tantramassagen sind vielfältig. Meistens ist eine Tantramassage auch mit Body to Body Elementen verbunden, die eine besonders körpernahe, distanzlose Begegnung ermöglichen und einen hohen Entspannungsfaktor garantieren.

Die Berührungen können hauchzart sein in Kombi mit Ritualgegenständen wie eine Feder oder ein sanftes Peeling. Kräftigere Striche sind ebenfalls inkludiert. Viel warmes Öl ist notwendig, damit die Körper gut miteinander gleiten können. Anders als bei medizinischen Massagen ist eine Tantra Massage vielmehr ein gleiten als kneten. Das sorgt für einen hohen Genuss und extrem tiefe Entspannung. Häufig sind in den Tantramassagen auch intime Massage eingebunden wie eine Yonimassage oder eine Lingammassage. Diese findet ihren Platz meistens im letzten Teil der Massage und sorgt für einen Spannungsbogen, der, je nach Fähigkeit der Masseurin gut aufrecht erhalten wird. Sinnliche Berührungen sind wichtig für Körper und Geist und Seele. Sie versüssen nicht nur den Tag, sondern entspannen ganzheitlich und bringen dich in eine neue Energie mit Schwung und Tatenkraft. Dabei ist es egal, ob du eine Body to Body Massage dafür wählst, eine Nurumassage, eine Ölmassage oder gleich direkt eine Tantra Nacht. Die Nähe, die du dabei spürst, beruhigt dich tief im Inneren und die dabei übertragenen positiven Energien nähren dich auf höchster Ebene.

Eine Tantramassage in Düsseldorf kann eine Bereicherung für deine Gefühlswelt sein und durchaus eine sinnliche Erfahrung. Anders als im normalen Leben, geht die Tantramasseurin äusserst sensibel und feinfühlig auf dich ein und: erwartet von dir nichts! So kannst du tatsächlich wahnsinnig gut entspannen und dich dem Gefühlsflow des Body to Body hingeben und geniessen. Gerade bei Body to Body entsteht viel erotisches Potenzial und es kann gewiss schwierig sein, passiv zu bleiben. Doch genau das verlangen viele Tantraanbieter von ihren Gästen. Einige allerdings haben sich einige spezalisiert und offenbaren auch eine Gegenseitigkeit. Das gibt dem Gast den Raum, um seinen Wunsch etwas zurückzugeben entgegenzukommen. Die Massage fühlt sich dadurch vollständiger an und runder. Diese gegenseitige Tantramassage ist aber kein offenes Tor für alles, was dir gerade durch den Kopf schiesst. Respekt, Einfühlsamkeit und das Einhalten der gesteckten Grenzen sind nach wie vor wichtig, um die Harmonie zwischen Gast und Masseurin zu gewährleisten.

Die Tantramassage selbst dürfte für dich nicht nur entspannend sein, sondern auch deine Seele reinigen. Die Chakren werden ins Gleichgewicht gebracht und du fühlst dich ausgeglichen und zufrieden. Tantra ist also mehr als sinnliches Erleben – es sättigt auf ganzer Ebene und befriedigt ganzheitlich und nicht nur via Lingammassage. Die Lingam Massage ist aber auch ein Teil der Massage und besonders hervorzu heben. Denn auch diese wird nach tantrischen Prinzpien durchgeführt. Drücken, Streicheln, Kneten, Liebkosen, Drehen, Streichen – das alles gehört zu einer Lingammassage, die an energetischen Punkten ausgerichtet wird.

Sich auf Gefühle einlassen zu können…

Gefühle spielen gerade bei Tantramassagen eine Rolle. Zwar gelangen nur selten Personen in ein Tantrastudio und zeigen eine Berührungsphobie, aber so stark muss die Blockade auch nicht sein, um störend zu wirken. Störend ist hier wohl der falsche Ausdruck. Vielmehr ist die Hemmung nicht gewollt seitens des Tantrakundens. Deshalb geht er ja auch zu einer Tantramassage: um sie zu geniessen und nicht um seine Blockade zu spüren. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie blockiert sind. Das Empfinden teilt sich erst mit, wenn sie in der Situation sind. Und je nach dem bei welcher Tantramassage sie gelandet sind, kann es schon mal ziemlich direkte und nahe Berührungen geben mit dieser fremden Frau, der Tantramasseurin. Ein gequältes Gefühl steigt in dem Gast auf und der Wunsch, sofort aus dem Studio zu flüchten, ist gross. Komisch, denkt der Leser, das ist doch was schönes! Komisch mag es sein, aber keine Sache, die zu verurteilen ist. Denn der Mensch erkennt vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben, dass etwas nicht stimmt mit seiner Gefühlswelt. Vielleicht ahnte er schon etwas im Vorfeld, was sich aber auf private Beziehungen bezog. Der Grund war vermutlich schnell gefunden: es waren die falschen Frauen. Doch nun zählt das Argument nicht mehr.

Die Erkenntnis mit Berührungen und Gefühlen in deiner Blockade zu stecken, kann ängstigen. Denn Gefühle sind wichtig für unsere Existenz und das Verständnis von Partnerschaft. Keine Frau will einen gefühlskalten Mann im Bett. Doch es gibt Licht am Horizont, denn der Umgang mit Gefühlen, Empathie und die Annahme und Berührungen als Geschenk kann man lernen. MENS MASTERCLASS ist mein allumfassendes Workshop Kompendium für Männer, die sich besser verstehen möchten, ihre Potenziale und Möglichkeiten ausschöpfen möchten und auch um ihren Gefühlen näher zu kommen. Ich zeige dir, wie Gefühle angenommen werden können, ohne jegliche Hemmung.

 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf

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Das Kamasutra… hat mit Tantra gar nichts zu tun!

Kamasutra Tantra Düsseldorf: schon das Wort „Tantra“ klingt in den Ohren des Normalbürgers verdächtig. Oft in Verbindung gebracht mit Schlagworten wie: 1968 – Drogen – abnorme sexuelle Handlungen – Orgien – Untreue – Sekten – Gehirnwäsche und manipulative Guru-Bösewichter. Und für Frauen ist das Wort Tantra besonders gefährlich… Natürlich ist diese Aussage rein pauschal und fiktiv – meine Wahrnehmung eben. Aber wir Menschen sind auch so: recht schnell manipulierbar. Zudem geben wir uns rasch mit Informationen zufrieden, die einfach nur Klischees entsprechen. Diese Thesen zu hinterfragen oder sich selbst ein Bild zu machen – dazu sind nur die wengisten bereit.

Und dem Kamasutra geht es in dieser Hinsicht dabei auch nicht besser. Beinahe noch schlimmer als Tantra ist das Kamasutra. Denn hier werden zusätzlich noch ultra seltsame Stellungen eingenommen beim Akt. Das man sich hier die Knochen verrenkt ist die logische Konsequenz. Und das Kamasutra konzentriert sich dabei nur auf Sexstellungen und nichts anders. Dahingehend geht es dem Tantra im Vergleich beinahe noch gut, was ihren Ruf betrifft. Und doch gehört irgendwie alles in einen Topf… denkt der Normalbürger. Aber diese Aussage ist schlichtweg falsch, denn Tantra und Kamasutra haben überhaupt gar nichts gemeinsam. Das beides Spass machen kann, steht auf einem anderen Blatt.

Zudem ist das Kamasutra nicht für Männer gedacht, damit diese mega viel Spass im Bett haben. Denn auch dieser Verdacht ist falsch. Es geht gar nicht um die Männer! Nun staunt man doch? Klingt komisch, ist aber so! Im Kamasutra geht es um die Frauen. Und die komischen Verrenkungen und Sexstellungen dienen nur dem weiblichem Homo Sapiens. Die Männer können sich am Spass der Frauen erfreuen; einen wirklichen echten Mehrwert haben die Sexstellungen für Männer nur im Ausnahmefall.

Warum macht man dann diese Sexstellungen überhaupt und wieso ist sie für Frauen gut? Bei dem Kamasutrastellungen geht es um den Eintrittswinkel des Penis in die Vagina. Dieser sollte optimalerweise so sein, dass er in jedem Fall irgendwie den G-Punkt der Frau stimulieren kann. Und offenbar leisten die Kamasutra-Stellungen genau diesen Anspruch. Wer sich davon überzeugen will, ob das stimmt, probiert ein paar Stellungen einfach mal aus. Und nicht alle Sexstellungen sind kompliziert. Zum Kamasutra zählt nämlich auch die bekannte Löffelchen-Stellung. Die Missionarstellung hingegen ist kein Kamasutra-Modul. Am Ende bleibt die Frage, ob man den Eintrittswinkel des Penis zum heiligen Gral in der eigenen Sexualität machen sollte. Und vor allen Dingen sollte man sich die Frage stellen: will das meine Partnerin überhaupt? Denn auch die Stimulation des G-Punktes ist nicht in jedem Falle die goldene Lösung und ein Patentrezept für Frauen. Manche Frauen mögen diese Stimulation nämlich überhaupt gar nicht und in diesem Falle geht den Plan dann nach hinten los…

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Kann Tantra in der Partnerschaft helfen?

Diese Frage stellen sich die Menschen immer wieder. Hilft Tantra wirklich, damit ich meine Beziehung bereichern kann? Es kommt darauf an, wie du an das Tantra herangehst. Sich in ein Massagestudio zu legen, sich massieren zu lassen und normal seinen Alltag weiter zu leben, entspannt dich gewiss für eine Weile, aber bringt der Partnerschaft nur bedingt etwas. Tantra ausserhalb des heimischen Schlafzimmers zu geniessen, bedeutet, dass die Erfahrung auch ausserhalb bleibt. Nur wenn du bereit bist, die Inspirationen aus dem Tantrastudio auch zu Hause zu inplantieren, ist es durchaus denkbar, dass sich Veränderungen einstellen.

Das fängt von bei der inneren Haltung an, die man gegenüber seinen Partner pflegt. Im Tantra spricht man davon, wertfrei zu sein, möglichst ohne Erwartungen an erotische  Handlungen heranzutreten und keine Ziele zu haben. Oft ist das Ziel aber bei sexuellen Interaktionen der Orgasmus. Wer anfängt, sich diesem Druck zu widersetzen und das erotische Erlebnis als solches zu geniessen, wird spüren, dass sich diese Schwingung auch auf die Partnerschaft auswirkt. Denn auch der Partner wird es geniessen, wenn kein Ziel mehr auf der Speisekarte steht. Oft geschehen dann die Dinge, die man sich eigentlich schon lange wünschte, aber real nicht sichtbar war. Frauen sind plötzlich in der Lage Orgasmen zu fühlen, sehen sich befreit und nicht mehr reduziert auf das Eine. Sex macht plötzlich Spass und die Lust führt dazu, dass auch davon profitieren kannst. Ganz einfach, ohne stundenlange Debatten über Bedürfnisse und unerfüllte Wünsche geschehen diese Veränderungen, weil du dich verändert hast.

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Wie kann ich eine Frau verführen?

Verführen können, so wie Casanova… na, das wäre doch gar nicht so schlecht, denkst du?! Was hatte der Mann, was ich nicht habe? Und warum ist meine Partnerin so abweisend und kalt zu mir? Grundsätzlich will jeder Mann nichts schlechtes der Partnerin zu teil werden lassen. Und eigentlich geht es doch nur darum, gemeinsam etwas Spass zu erleben oder etwa nicht? Spass und Erotik – hier gehen allerdings die Meinungen darüber, wie diese Attribute zu deuten sind, arg auseinander. „Frauen wollen immer gleich heiraten, dabei will ich nur ein wenig Spass“, lautete ein Satz von einem Mann. Aber dieser Satz beinhaltet eigentlich alles, was du wissen musst, wenn du Verführerqualitäten erreichen willst. Frauen wollen sich sicher sein, wenn sie ihr intimes Hab und Gut zum Sinne des Spasses einsetzen. Sicher, in dem Mann, mit dem sie diese Freude teilen.

Denn für Frauen liegen Emotionen und Sexualität sehr nah, wenn nicht sogar untrennbar beieinander. Selbst Frauen, die selbstbewusst auf eine Partnerschaft verzichten, suchen in den Sexualaffären mehr als den blossen Akt. Zuneigung, Sympathie und eine gute Chemie sollte vorhanden sein. Im besten Falle möchte sich die Frau begehrt fühlen und gemocht. Freundschaft PLUS, das Modewort der Zeit, ist Zeugnis eines solchen Konstruktes. All diese Attribute haben eines gemein: sie sind emotional indiziert und haben mit körperlichen Elementen gar nichts zu tun. Weder mit der Durchhaltekraft des Mannes, noch mit dessen Muskeln oder seinem finanziellen Besitz haben diese Wünsche etwas zu tun. Deshalb haben Phrasen wie: „Deine Augen sind so schön“ oder „Du bist wahnsinnig attraktiv“ ihre Kraft verloren und klingen abgedroschen. Sie erreichen die Damenwelt nicht mehr als wirksames Mittel der Wahl um zu verführen. Denn diese Phrasen sind wirklich altbacken und waren vielleicht effektiv in den fünziger Jahren. Denn zu diesen Zeiten war es vielmehr unüblich solche Komplimente zu verteilen. Die Frau dieser Zeit musste gut kochen, Kinder gebären und den Haushalt versorgen. Das hatte Priorität und nicht die optischen Qualitäten. Wer in jener Zeit aber genau diese hervorhebt, hatte eine Punktlandung vollzogen. Heute ist das alles alter Käse und absolut nicht mehr das, was Frauen vorrangig hören wollen. Natürlich ist es nach wie vor ein Kompliment, wenn ein Mann die optischen Vorzüge seiner Partnerin lobt. Aber heute spielen andere Dinge eine Rolle, weil sie den Inhalt unseres Leben stark beinflussen.

Doppelbelastung durch Beruf, Kinder und Haushalt – Freizeitstress – verlorengegangene Kommunikation sind Elemente, die heutzutage auf dem Alltagstisch landen. Demzufolge sind die Komplimente der Zeichen der Zeit anzupassen und müssen up to date sein. Gespräche, die mehr sind als nur oberflächlicher Small Talk gehören absolut dazu. Der Frauenversteher! rufen viele, wenn sie von ihrem homosexuellen Kumpel sprechen. Der kann zuhören und mit dem kann man sich unterhalten! Schade nur, dass der homosexuell ist! höre ich häufiger von Frauen. Warum können das unsere Männer eigentlich nicht? Muss man zunächst einmal schwul werden, um Frauen zu verstehen und sich mit ihnen zu unterhalten? Gewiss nicht! Aber wer verführen will, der darf diese emotionale Komponente nicht aus den Augen verlieren. Du musst dich präsentieren von deiner tiefsten Seele heraus: wer bist du? wie denkst du? was ist dir wichtig im Leben? Erst wenn du diese emotionale Schwelle überwunden hast, bist du in der Lage verführerisch  zu wirken. Und dazu gehört auch, Schwächen zu zeigen und nicht zu verbergen.

In so mancher Tantramassage ist es recht interessant zu sehen, wie sich der Mensch im Laufe der Zeromonie verändert. Am Ende sieht man etwas, was zu zu Beginn absolut verschlossen war. Eine weiche Seite, eine warme Ausstrahlung, eine tiefe Herzlichkeit und Natürlichkeit, die den Menschen zeigt, wie er ist. Völlig losgelöst von sozialen oder finanziellen Status. Diese Wärme gehört zu, wenn du ein Verführer sein willst. Verzichte darauf mit Phrasen oder hochtrabenden Worten zu agieren. Halte dich dezent zurück, wenn es darum geht, deinen finanziellen Stand zu präsentieren. Sei höflich und freundlich, zuvorkommend aber nicht forsch. Mache dich interessant und klammere dich nicht an die Frau. Ziehe dich zurück und sei wieder da, wenn du das Gefühl hast, dass sie dich mag. Überstürze nichts und auch der Sex gehört nicht zum ersten Dateabend. Wer signalisiert, dass ihn der Mensch hinter dieser Weiblichkeit interessiert, hat die besten Karten.

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