Tantra, Massage und Orgasmus dürfte nichts Neues sein für den tantraerfahrenen Mann. Doch hast du schon mal einen Ganzkörperorgasmus erlebt? Das ist eine besonders intensive Tantraerfahrung, die dir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch wie kommst du zu einem Ganzkörperorgasmus und was ist dazu nötig.

Eine erfahrene Tantralehrerin ist nötig

Alleine wirst du vermutlich ohne weitere Kenntnisse nicht zum Megaorgasmus kommen. Eine erfahrene Tantraworkerin wäre hier die beste Unterstützung für dich. Denn die Technik ist mit einer Atemtechnik verbunden und weiteren Modulen, die nötig sind, um die Sexualenergie hoch zu pushen. Am besten beginnt man mit einer Lingammassage, das ist immer ein guter Ausgangspunkt. Doch so schnell wird nicht auf den Orgasmus abgezielt. Im Gegenteil: die Sexualenergie wird stetig aber langsam immer weiter gesteigert, so dass sie die Energiezentren entlang nach oben steigt. Die Tantraworkerin kann dir eine gute Anweisung geben, wie du damit umgehst und einen vorzeitigen Orgasmus vermeidet. In aller Regel klappt das immer recht gut. Man geht also auf eine lange und intensive Reise, bis es nicht mehr geht und der Orgasmus irgendwann zwangsläufig eintritt. Doch dann ist die Sexualenergie schon stark angestiegen und wird vermutlich auch an dieser Stelle zum Ganzkörperorgasmus führen. Und dieser ist ein Trip der besonderen Art.

Der Orgasmus zieht sich durch den ganzen Körper

Vielleicht kann man sich das gar nicht vorstellen, wie es ist, einen Orgasmus im gesamten Körper zu fühlen. Ansätze von einem Ganzkörperorgasmus hingegen haben schon einige Männer erlebt. Dazu zählt das typische Kribbeln in den Fingern und Fingerspitzen. Manche haben auch das Gefühl gelähmt zu sein und sich nicht bewegen zu können. Aber das sind alles nur die Vorboten eines Ganzkörperorgasmus, der, wenn er in voller Kraft auftritt, gewaltig sein sein. Du spürst nicht nur ein Kribbeln in den Fingern, sondern kannst in einigen Fällen sogar spüren, wie dein Blut in den Adern pulsiert. Alles vibriert – beinahe so, als würde man von einem sanften Stromschlag getroffen. Mit dem Unterschied, das das Gefühl um ein vielfaches schöner und berauschender ist. Es fängt am Kopf an wie eine Welle und zieht sich dann nach unten durch den ganzen Körper bis in die Fussspitzen. Wer nicht weiss, dass du einen Ganzkörperorgasmus gerade erlebst, könnte meinen, du hättest einen epileptischen Anfall. Aber das ist nur die optische äussere Wahrnehmung.

Die Orgasmus Nachwellen können lange anhalten

Die Nachwellen, die nach dem ersten grossen Orgasmusschub noch nachhallen sind ebenfalls nicht zu verachten. Es dauert eine Weile, bis man wieder im Hier und Jetzt ist. Häufig wird das Tantra Erlebnis mit einem starken Glücksgefühl beschrieben, was als extrem intensive Kraft bemerkt wird. Du siehst, eine kleine Übungslektion und ein Ganzkörperorgasmus ist mehr, als nur eine neue Erfahrung in der eigenen Sexualität. Es ist ein Trip, der dir zeigt, was alles in dir steckt. Dein Körper und deine Sexualenergie zeigen dir, welche Überraschungen deine eigene Sexualität dir noch bieten kann, wenn man sich dafür interessiert.

Grundsätzlich sind Tantralehrerinnen visiert in dieser Technik – bei Tantramasseurinnen findet man weniger die nötige Kompetenz um dieses Erlebnis zu erfahren. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Am besten fragt man vorher nach, ob die Technik beherrscht wird, bevor es zu einer Enttäuschung kommt. Voraussetzungen für den Teilnehmer: eine gesunde Natur und eine kräftige Lunge reichen in aller Regel aus. Wer gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck hat, sollte darauf besser verzichten.