Wer neu ist im Tantra, muss sich zunächst zurechtfinden mit den diversen Begrifflichkeiten. Auch bei der Angabe Body-to-Body gibt es viele Missverständnisse. Grundsätzlich bedeutet das Körper-an-Körper. Okay, soweit, so gut. Doch wieviel Körper ist damit gemeint und welche Körperteile werden dabei eingesetzt? Genau hier tauchen die Probleme auf. Denn jeder, der massiert und mehr als die Hände dabei eingesetzt, könnte den Begriff Body-to-Body verwenden. Ob es sich dann nur um den Unterarm handelt oder vielleicht das Schienbein, bleibt dahingestellt. Denn es gibt weder Richtlinien noch Lexika im Tantra, die eine genaue Beschreibung dieser Massagetechnik vorgeben. Da triften Vorstellung und Realität schon mal auseinander. Dennoch: die Tantraszene hat schon eine Idee davon, was unter Body-to-Body zu verstehen ist.

Handeinsatz alleine reicht nicht aus

Im Allgemeinen ist das minimalste, was bei einer Body-to-Body Massage eingesetzt wird, die Hände, Arme und die Brust. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Und so gibt es Masseurinnen, die praktisch alles einsetzen für die Massage: vom Po bis hin zu den Füssen. Das sind aber vielmehr Ausnahmen und nicht die Regel. Der Tantra Anfänger muss das wissen, damit er sich keine Illusionen von der Tantramassagen mit Body-to-Body macht. Denn es kann durchaus auch eine Preisfrage sein, wo es eine Full-Body-to-Body Massage gibt oder nicht. Es ist gewiss nachvollziehbar, dass eine solche, fast schon akrobatisch anmutende Massage anstrengend ist. Das lässt sich die Masseurin natürlich auch bezahlen. Diese sportliche Tantra Interaktion verlangt auch eine Sportlichkeit ab. Wer steif im Nacken, eingeschränkt im Rücken oder sonstige Gelenkthemen hat, dürfte wohl kaum eine solche Body-to-Body vollziehen können. Das Gewicht spielt auch eine Rolle. Denn die Masseurin muss teilweise ihr komplettes Körpergewicht auf ein Körperteil verlagern. Wer jetzt die Vorstellung von einer Akrobatin hat, liegt nicht ganz falsch. Doch auch schlanke Damen sind nicht automatisch für eine Full Body-to-Body Massage prädestiniert. Es ist ein Irrtum zu glauben, wer schlank ist, kann seinen Körper in alle Richtungen verbiegen.

Wo liegt nun der Kick bei einer Full-Body-to-Body Massage?

Ganz gleich, ob es sich um eine erotische oder eine Tantra Massage handelt, gibt es Dinge, die stets gleich sind. Je mehr Körper eingesetzt wird, umso wohliger das Gefühl und gewiss auch der erotischer Faktor. Schön wird es aber erst dann, wenn die Masseurin das Handwerk beherrscht. Abgehackte Moves, zitternde Hände oder Knie sowie Gleichgewichtsprobleme gehören da nicht hin. An der Stelle sollte man es besser bleiben lassen. Für den Gast kann es es Offenbarung sein, aber genauso auch ein Desaster. Denn die Chemie muss stimmen bei so viel Körperreibungen und Nähe. Mit schönen warmen Ölen, die zwischen die Körper gleiten, kann das dann doch noch phänomenal werden und zu einem Supererlebnis.

Wenn du aber Probleme damit hast, dass so viel Nähe dich beinahe erdrücken könnte, lasse von solchen Massagen ab. Denn es können Schwingungen auftreten, die ausser Nähe auch Wärme und eine Form von liebevollem Gefühl vermitteln. Wer das nicht will, weil er in einer glücklichen Beziehung ist, wäre mit dieser Massage nicht glücklich.

Wie bereitest du dich auf eine Body-to-Body Massage vor?

Wenn du in den Genuss einer Full-Body-to-Body Massage kommen willst, ist es wichtig, dass du einige Dinge beachtest.

Eine frische Rasur ist prinzipiell gut – doch am Rücken oder am Bauch ist das keine gute Idee. Denn oft spriessen schon die ersten Härchen einige Stunden nach der Rasur. Das spürt die Masseurin sehr deutlich und es bereitet auch Schmerzen. Die Dame will sich gewiss nicht ihre Brust rötlich scheuern und verzichtet dann auf den sehr nähen Körpereinsatz. Du als Gast musst auch bedenken, dass die Dame vielleicht noch weitere Termine hat und dann optisch angeschlagen sich dem nächsten Gast vorstellen muss. Deshalb ist es besser, die Haare dort zu lassen, wo sie sind. Wer aber extrem behaart ist, wird nicht ein solch tolles Gefühl beim Body-to-Body erleben, wie andere. Denn schon alleine der Haarwuchs bremst die Fahrgeschwindigkeit bei den Moves aus. Auch die doppelte Portion Öl hilft dann nur bedingt. Wenn du es vollends richtig machen willst, entferne deine Haare mit Wachs in einem Haarentfernungsstudio. Die Haut ist dann schön glatt und der Nachwuchs von neuen Haaren lässt etwas auf sich warten.